IGW-Fahrt 2018

IGW-Fahrt 2018
29. Januar 2018 FSJ

IGW-Fahrt 2018 – oder: eine lange Anfahrt nach Berlin

Am Donnerstag, dem 18.01.2018 ist es für 29 KLJBler aus den Diözesanverbänden Augsburg und Eichstätt gemeinsam Richtung Berlin zur sechstägigen Studienfahrt zur Internationalen Grünen Woche (IGW) gegangen. Gegen Mittag startete die Reisegruppe mit dem „Sprinter-ICE“ München-Berlin in der bayerischen Landeshauptstadt.

Doch die Zugfahrt endete bereits in Erfurt, da wegen des Sturmtiefs Friederike der Zugverkehr bundesweit lahmgelegt war. Als Freitagmorgen die Strecke Erfurt-Leipzig wieder freigegeben wurde, machten sich die KLJBler nun mit dem Regionalzug auf den Weg, um Berlin etwas näher zu kommen. Nach einem Umstieg in Leipzig sollte der Weiterfahrt vermeintlich nichts mehr im Wege stehen. Bis in Bitterfeld Bäume von den Schienen entfernt werden mussten und so die Zugreisenden auf den Schienenersatzverkehr umsteigen konnten. Um weitere Auswirkungen des Sturmtiefs zu umgehen, organisierte die Reisetruppe eigenständig einen Reisebus, der die Jugendlichen schließlich die verbleibenden rund 150 Kilometer an das ersehnte Ziel Berlin brachte.

Am nächsten Tag stand endlich der Besuch der IGW, der internationalen Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, an. In Kleingruppen erkundeten die KLJBler die nahezu unzähligen – tatsächlich 26 – Hallen der Ausstellung. Eine Bus-Sightseeing-Tour durch die Hauptstadt stand im Anschluss auf dem Programm, ehe der Abend ganz dem gemütlichen Austausch mit anderen KLJB-Gruppen aus ganz Deutschland gewidmet wurde.

Der Sonntagvormittag konnte wahlweise zum Ausschlafen oder zum Erkunden der Stadt genutzt werden, bevor die Reisegruppe nachmittags das Musical „Ghost“ im Theater des Westens besuchte.

Jugendliche der katholischen und evangelischen Landjugenden aus ganz Deutschland versammelten sich am Sonntagabend zum ökumenischen Gottesdienst, dem sich der Landjugendempfang mit Essensbuffet, Getränken, Spaß und Tanz anschloss.

Mit dem Thema „konsumkritischer Verbrauch“ beschäftigen sich die KLJBler am Montag im Rahmen einer Stadtführung, ehe abends der traditionelle Landjugendball von den Jugendlichen besucht wurde. Hier wurde nochmals ausgiebig das Tanzbein geschwungen.

Die Rückfahrt am Dienstag gestaltet sich schließlich, zur Freude aller Teilnehmer, wesentlich ereignisloser als die Hinfahrt.

Katharina Müller, Martin Weh, ed

Martin aus der KLJB-Ortsgruppe Simmerberg konnte aus beruflichen Gründen erst am Freitagabend zur IGW-Studienfahrt in Berlin dazustoßen. Katharina, ebenfalls aus der OG Simmerberg, berichtet ihm das Versäumte.

Martin: Ihr habt aber auch richtig Glück auf eurer Zugfahrt nach Berlin gehabt…

Katharina: Klar. Nachdem die Bahn den Zugverkehr eingestellt hatte, haben wir eben Erfurt unsicher gemacht. Dass wir aber erst am nächsten Tag weiterfuhren, war schon etwas blöd. Denn so waren wir am Freitag leider zu spät in Berlin, um noch den Bundestag zu besuchen.

Martin: Ja, das stimmt. Dafür habt ihr auch mehr zu erzählen als ich.

Katharina: Richtig, deine Zugfahrt war da schon etwas entspannter.

Martin: Aber leider konnte ich nicht mit auf den BayWa-Abend am Freitag.

Katharina: Genau, aber du warst dann am Samstag fit für einen ganzen Tag IGW. Die ist echt riesig, in einem Tag kann man die fast nicht schaffen.

Martin: Katharina, du darfst aber auch nicht an jedem Stand etwas essen und trinken. Dann kann man das schon schaffen, finde ich. Toll war auch, dass wir nicht mit der U-Bahn zurück ins Hostel mussten.

Katharina: Stimmt, wir hatten ja gleich im Anschluss an die IGW eine Stadtrundfahrt mit dem Bus.

Die Stadtrundfahrt war schon cool, doch leider war es schon recht dunkel und wir konnten nicht mehr allzu viel sehen.

Martin: Stell dir aber mal vor, wir wären das alles gelaufen!

Katharina: Auch wieder wahr, dann lieber dunkel.

Martin: Dafür ging es bei uns aber auch am Sonntag erst mal ruhig los.

Katharina: Was auch mal nötig war!

Martin: An sich war doch der gesamte Sonntag eher ruhig. Allein wenn ich an das Musical Ghost denke. Das war richtig cool. Auch das „kurze“ Einkehren danach war cool und wir waren auch noch fast pünktlich…

Katharina: …in der Kirche zum ökumenischen Gottesdienst. Frei nach dem Motto …

Martin: …die letzten werden die ersten sein, ging’s im Anschluss gleich zum Landjungendempfang weiter.

Katharina: Dieser Abend war aber auch mit Abstand am besten. Die Stimmung war richtig gut.

Martin: Der Morgen danach war aber auch richtig fordernd. Bei der Stadtführung zum Thema „Konsumkritisches Verhalten“ wären die meisten am liebsten im Bett geblieben. Doch alle haben sich aufgerafft.

Katharina: Oh ja Martin, da muss ich dir recht geben. Aber die Bewegung hat niemandem geschadet, denn so waren wir fit für den Landjugendball am Abend.

Martin: Da sind wir in Tracht gekleidet auch kaum aufgefallen.

Katharina: Nein Martin, überhaupt nicht. Wir in Tracht, der gesamte Rest in Anzug oder Abendkleid.

Martin: Dafür haben wir auch ordentlich für Stimmung gesorgt.

Katharina: Stimmt, ohne uns Bayern wäre es eher langweilig gewesen.

Martin: Aber wenigstens die Heimfahrt ging ohne größere Probleme vonstatten.

Katharina: Bis auf das Umsteigen, das war etwas chaotisch…

Fazit: Die Studienreise zur IGW ist eine Reise wert!

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