Der Mann für‘s Organisatorische im Diözesanvorstand

Simon Steinmayer

Der Mann für‘s Organisatorische im Diözesanvorstand
6. Mai 2016 Eva Djakowski

„Ich bin ein Mann fürs Organisatorische“ sagt Simon Steinmayer. Daher hat er sich gerade jetzt für das Amt des Diözesanvorsitzenden der KLJB Augsburg aufstellen und von der Diözesanvollversammlung im März wählen lassen. Gerade jetzt, da 2017 das 70-jährige Jubiläum der KLJB Augsburg bevorsteht. Simon spielt schon seit rund vier Jahren mit dem Gedanken, den Posten zu übernehmen. Er ist auch immer wieder von verschiedenen Seiten angefragt worden,ob Diözesanvorsitzender nicht eine Aufgabe für ihn wäre. Doch richtig gepasst hat es nicht – bisher. Nun, da der 24-jährige sein Bachelor-Studium der Mechatronik in Augsburg abgeschlossen hat, kann er sich diesem Ehrenamt stellen. Mit dem Abschluss in der Tasche arbeitet er seit April in Memmingen als Entwicklungsingenieur. Neben den verschiedenen Aktionen, die anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Augsburger Diözesanverbandes im kommenden Jahr geplant sind, findet auch noch die KLJB Bundesversammlung 2017 im Bistum Augsburg statt. Außerdem erwartet die KLJB Augsburg im kommenden Jahr wieder Besuch von Jugendlichen ihrer kenianischen Partnerschaft. „Die Arbeit des Vorstands ist im Moment sehr gut. Ich möchte, dass es weiterhin so gut läuft. Für‘s kommende Jahr kann der Vorstand auf jeden Fall personelle Unterstützung brauchen, um die zahlreichen Termine und Aktionen souveräner meistern zu können“, so Simon. Jemand, der gut organisieren kann, passt da wie der grüne Mähdrescher auf‘s goldgelbe Feld.

Simon selbst stammt aus Illerbeuren im Unterallgäu und gehört seit der Neugründung im Jahr 2007 der dortigen Ortsgruppe an. „Die Jugend im Dorf war eigentlich immer recht aktiv und hat sich an verschiedenen Aktionen beteiligt. Meist als lose Pfarrjugend.“ Pater Xaver vom Marianum Buxheim hat dann den Anstoß gegeben, das Wirken zu institutionalisieren. Ein Vorgehen, das dem strukturorientierten Simon sehr entgegen kam. So kam er zur KLJB. Dass er einmal Diözesanvorsitzender des Verbandes wird, daran hatte der damals 15-Jährige nicht gedacht.

Neben der Entlastung der drei anderen Vorstandsmitglieder unter anderem durch die Übernahme organisatorischer Aufgaben, steht für Simon der AK Baum (Arbeitskreis Bildungsarbeit und mehr) im Fokus für die kommenden zwei Jahre. Hier ist der Mechatroniker seit 2013 aktiv, ist auch dessen Sprecher. „Bildungsarbeit ist mir ein wichtiges Anliegen. Wir vermitteln durch ein breit gefächertes Bildungsangebot Kompetenzen, Wissen und Werte. Mit unseren Schulungen wollen wir KLJB-Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre Persönlichkeit sowie Fachkompetenzen zu entwickeln und auszubauen. Bei Schulungen, bei denen es zum Beispiel um Präsentationsfähigkeiten geht, werden beide Aspekt angesprochen.“

Am Verband schätzt der neue Vorsitzende besonders die Gemeinschaft und die Möglichkeit, Kontakte zu pflegen. „Man trifft immer viele Menschen, bei der KLJB und außerhalb des Verbands. Zu Vielen verliert sich der Kontakt, obwohl man sehr nett Begegnungen erfahren hat. Doch die KLJB bietet durch die verschiedenen interessanten Aktionen und Termine immer wieder die Chance, sich wieder zu treffen“, sagt Simon.

Gewählt wurde er zunächst für zwei Jahre. „Im Moment sehe ich es so, dass es bei den nächsten beiden Jahren bleiben soll.“ Ob er dann 2018 anders darüber denkt, wird man sehen.

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