MIJARC-Vorsitzendene Luz zu Gast in der Diözesanstelle

MIJARC-Vorsitzendene Luz zu Gast in der Diözesanstelle
17. November 2014 Eva Djakowski

Peru – das ist ziemlich weit weg von Deutschland. Doch die Koordinatorin der Katholischen Landjugend in Lateinamerika und der Karibik, Luz Mery Benavides Orrillo, brachte für ihre vierwöchige Reise durch Deutschland im Rahmen der Kampagne „Ich will Zukunft“, der Advents- und Weihnachtsaktion von Adveniat, viele Eindrücke von dem exotischen Land in ihrem Koffer mit.

Zunächst erhielten die Teilnehmer einen geografischen Überblick und den Schwierigkeiten, mit denen die Menschen dort zu kämpfen haben. Im zweiten Teil ihres Vortrages beschrieb Luz, den Zuhörern die Arbeit der MIJARC. Viele Strukturen gleichen denen der KLJB: Ein Bildungszentrum gibt den ca. 50 Jugendlichen die Möglichkeit sich zu treffen um dort zusammen zu spielen, von Referenten geschult zu werden oder Hilfe für ihre Anliegen zu bekommen.

Bildung und Mut sich politisch zu beteiligen

Die Verantwortlichen wollen den Jugendlichen eine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und beruflicher Selbstständigkeit geben, indem sie sich in vor allem in landwirtschaftlichen Projekten engagieren: Einem Hühneraufzuchtprojekt und dem Anbau von Gemüse, und dessen Vermarktung. Wichtig ist Luz und ihren Mitstreitern auch den Jugendlichen Bildung zu vermitteln, damit sie sich politisch beteiligen können. Über alledem steht aber ein Gedanke, laut Luz: Globales Denken zu vermitteln und fördern, aber lokal handeln.

Und mit einer gemeinsamen Aktion klang auch ihr Besuch in Augsburg aus: Die KLJBler zogen vom Seminarraum in die Küche und bereiteten ein leckeres Mittagessen zu. Danach ging es für die Teilnehmer aber noch weiter:

Die ehemalige Landjugend-Referentin und Theaterpädagogin Helga Schuster forderte noch einmal vollen Einsatz. Die Jugendlichen mussten sich in verschiedene Kommunikationstypen hineinversetzen und verschiedene Situationen ausprobieren. Neben der Erkenntnis, dass es auch Menschen, die sich noch so seltsam benehmen nicht immer böse meinen, bescherte der Nachmittag den Beteiligten jede Menge Spaß.

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