Franzis erster Bericht aus Quito

Franzis erste Erlebnisse in Quito

Franzis erster Bericht aus Quito
22. September 2012 Simon Steinmayer

Hallo Deutschland,

jetzt sind schon fast drei Wochen hier in Ecuador vergangen und ich habe einiges zu berichten was euch
interessieren könnte. Ich hoffe ihr freut euch genauso wie ich, das mein Bericht nun endlich fertig und
verschickt ist und habt viel Spaß und Interesse beim Lesen.

Meine erste Begegnung mit Quito fand dann im Straßenverkehr statt. Es sah ein bisschen verrückt und chaotisch aus. Einleuchtend war mir in dem Moment auch sofort das Verbot der Entsendeorganisation in Ecuador nicht Auto fahren zu dürfen. Nach drei Wochen Lernphase ist aber alles nur noch halb so wild und man gewöhnt sich
auch als Fußgänger an hupende Autos und Busse. Das bewundernswerteste dabei ist, dass sich kaum jemand wirklich darüber aufregt, dass jeder fährt wie er will. Würde auch viel zu viele Nerven kosten…

Neues Zuhause

Nach einer halbstündigen Autofahrt quer durch die Stadt wurde ich dann im Süden Quitos von meiner „neuen“ Familie herzlichst begrüßt. Die erste Frage dabei war: „Kannst du tanzen?“ Ich: „Nein aber ich wills
lernen.“ (Die Gelegenheit bot sich sehr bald). In der kleinen aber feinenWohnung leben neben meiner
Gastmama auch ihr Mann Xavi und deren fast 3 jährige Tochter Arianna. Unsere Direkten Nachbarn sind mein
Gastopa (väterlicherseits) seine Tochter. Außerdem zwei sehr lebhafte Haushunde.

Tanzabend im „A lo Cubano“

Wie vorhergesagt ist es schon so weit nach gerademal einer Woch lerne ich endlich richtig tanzen. Auf ecuadorianisch. Mit der gesamten Sprachschul‐Gang verbrachten wir einen Abend in der Bar „A lo
Cubano“. Denn, wie verständigt man sich in der Disco wenn mein nicht richtig Spanisch kann und sowieso
kein Wort versteht? Genau, mit tanzen.
Nachdem wir uns dann bei einem guten Abendessen und ein oder zwei Bierchen/Mojitos aufgetaut hatten
wagten sich am Ende doch alle auf die Tanzfläche um sich ein paar Grundlagen von Merengue, Salsa und
Reggaeton zeigen zu lassen. Es war ein sehr spaßiger Abend, an dem ich zumindest schon mal ein paar
Grundschritte gelernt hab um das jetzt in diesem Jahr weiter zu vertiefen (wie mit der Sprache eben auch)

Abendessen mit Kardinal Reinhard Marx

Anlässlich des 50‐jährigen Partnerschaftsjubiläums der Erzdiözese München und Freising und der
Katholischen Kirche Ecuador reisten neben einigen Jugendlichen aus Bayern auch eine Delegation rund um
den Kardinal Reinhard Marx nach Ecuador zu den Festivitäten an. Uns Freiwilligen hier war es vergönnt
einen sehr sehr schönen Abend mit dem Bischof und weiteren Weihbischöfen im Restaurant PIM´s im Park
Itchimbía zu verbringen. Auf dieser Anhöhe hatten wir einen tollen ausblick auf Quito bei Nacht. Im PIM´s
war das Essen lecker und die Unterhaltung noch viel besser. Sie Stimmung an diesem Tisch war für mich
besonders und einentlich unbeschreiblich ich wollte hier trotzdem kurz sagen, dass ich mit dem Bischof
Reinhard Marx persönlich an einem Tisch gesessen und gegessen habe. Hier das Beweisfoto…

Qutio am Tag

Wenn „wir deutschen Freiwilligen“ nichts zu tun oder Besuch von anderen Freiwilligen haben dann treffen
wir uns gerne in der Altstadt von Quito, schauen uns alle möglichen Sehenswürdigkeiten an und probieren
Mittagessen aus, die es hier in kleinen Restaurants in jeder Straße gibt. Oder wir plündern den deutschen
Bäcker im Hotel Colón. Langweilig war es mir hier eigentlich noch nie länger als 5 Minuten. Und wenn ich
mal nichts zu tun habe schreibe ich 5‐seitige Berichte an meine Heimat. Das ist nun die Zusammenfassung
der letzten zweieinhalb Wochen. Ich hoffe ich hab nichts vergessen ansonsten wird das Nachgereicht.

KURZER AUSBLICK:

Dieses Wochenende treffen sich alle Freiwilligen mit Alex Sitter dem wichtigsten Mann hier in Ecuador, der alles für uns organisiert und hilft wenn es irgendwo Probleme gibt.
Am Montag den 17.09. starte ich dann endlich mit meiner Arbeit in der Schule. Was und wie weiß ich leider selbst noch nicht.
Nächsten Sonntag den 23.09. ziehe ich um in meine kleine WG mit der Maria ebenfalls Freiwillige der Erzdiözese München und Freising. Ich freu mich drauf muss mich allerdings auch schon wieder von meiner Gastfamilie trennen.
Ich wünsche euch allen alles Gute und bis bald.

Viele liebe Grüße
Franzi

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