KLJB Augsburg stellt sich hinter Fridays for Future

KLJB Augsburg stellt sich hinter Fridays for Future
21. März 2019 FSJ

Kinder und Jugendliche, die sich für die Probleme und Herausforderungen des Klimawandels interessieren und engagieren gibt es nicht erst seit Greta Thunberg und den Fridays for Future. Bei der Katholischen Landjugendbewegung Augsburg (KLJB) ist die Bewahrung der Schöpfung seit der Gründung im Jahr 1947 eines der zentralen Themen. So gibt der Jugendverband auch mit seinem aktuellen Projekt Trick 17 Hinweise und Handreichungen zum Klimaschutz und möchte die Mitglieder in diesem Bereich bilden.

Fridays for Future ist eine partei- und organisationslose Bewegung junger Menschen, die aus eigenem Interesse heraus regelmäßig freitags für den Klimaschutz protestiert. Die Forderung der Kinder und Jugendlichen: die 196 UN-Staaten sollen die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens (2015) umsetzten und einhalten. In Deutschland fordert die Bewegung „von der deutschen Regierung mehr Klimaschutz und den Kohleausstieg – und zwar nicht erst in zehn Jahren!“ (https://fridaysforfuture.de, Aufruf 21.03.2019). Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, streiken die vorwiegend schulpflichtigen Demonstranten freitags während der Schulzeit.

Eine Zeitpunkt, der zu viel Aufsehen und Kritik führt. Den Kindern und Jugendlichen wird destruktives Schulschwänzen vorgeworfen. Kritik, an einer Generation die seit jeher als politisch uninteressiert, ja z.T. politikverdrossen, gebrandmarkt ist und nun klimapolitische Forderungen stellt. Eben jene Generation geht bei Wind und Wetter (in Deutschland seit Dezember 2018) auf die Straße, um sich für ihre Zukunft einzusetzen.

Die KLJB Augsburg unterstützt die Idee und das Engagement der Fridays for Future-Bewegung. Dass Kinder und Jugendliche sich klimapolitisch engagieren, um Einfluss auf ihre Zukunft und die der Erde zu nehmen, steht ganz im Sinne des Diözesanverbandes. Von der Kritik der Unterstützung eines destruktiven Schulschwänzens möchte sich die KLJB Augsburg distanzieren. Streik definiert sich durch eine kollektive Arbeitsniederlegung, die öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen soll. Lokführer streiken nicht nachts und  Erzieher nicht in den Sommerferien. Die Arbeitszeit schulpflichtiger Kinder und Jugendlicher ist naturgemäß der Schulunterricht.
Wollten Schülerinnen und Schüler die Schule schwänzen, blieben sie zu Hause im Bett, anstatt im Vorfeld Freizeit für die Organisation von Demonstrationen zu investieren und sich freitags Vormittags in die Kälte auf die Straße zu stellen, um sich politisches Gehör zu verschaffen.

Weitere Informationen verfügbar unter: https://fridaysforfuture.de

Regionalgruppen im Bistum Augsburg gibt es in: Augsburg, Günzburg, Kempten, Landsberg, Lindau, Marktoberdorf, Memmingen, Neuburg an der Donau, Oettingen, Sonthofen, Weilheim. Über die Regionalgruppen erfährt man auch die nächsten Aktionstermine.

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