14.10.2017 14:00 von Eva Djakowski

Drink & Drive

Vom Käse zum Euter - oder doch andersrum?

Die KLJBler schauten sich unter anderem an, wie die Löcher in den Käse kommen.

Der Agrarsoziale Arbeitskreis (ASAK) der KLJB Augsburg hat im Oktober im Rahmen eines Studientags den Weg der Milch – vom Stall bis hinter die Supermarkttheke – verfolgt. Zu Beginn wurde ein Blick hinter die Türen einer Molkerei geworfen, die sowohl Käse der Eigenmarke produziert als auch Emmentaler für bekannte Supermarktketten. Die Molkerei Stegmann verarbeitet täglich 450.000 Liter Rohmilch zu Käse bzw. Sahne und Butter. Der nächste Halt führte den ASAK ein Glied in der Wertschöpfungskette zurück: In Lauben wurde der Bio-Milchviehbetrieb des ASAK-Mitgliedes Michael „Dodo“ Dorn besichtigt, welcher über die Unterschiede zwischen konventioneller und biologischer Viehhaltung aufklärte.

 

Und wie kommt die Milch nun vom Bauer in die Molkerei? Klare Antwort: mit dem Milchauto! Der Milchautofahrer Stefan Wiedemann wurde von den Teilnehmern mit Fragen rund um den Transport der Milch von A nach B gelöchert. Wer die Theorie gehört hat, will natürlich auch selbst mal im Führerhaus sitzen, so durften die KLJBler auch selbst einmal ans Steuer.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung besuchten die Studientag-Teilnehmer zwei Supermärkte, in denen verschiedenen Produktsiegel vergleichen wurden.

 

Tamara Horak

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