05.04.2017 10:38 von Eva Djakowski

Diözesanvollversammlung: Land – Leben – Luschd

Delegierte aller 10 Kreise und Dekanate waren zur Frühjahrsvollversammlung der KLJB da, um abzustimmen.

Im diesjährigen 70. Gründungsjahr der Katholischen Landjugendbewegung Augsburg (KLJB) hat die Frühjahrsvollversammlung unter dem Leitwort „Land – Leben – Luschd“ vom 31. März bis 02. April 2017 im Landjugendhaus Kienberg (Landkreis Weilheim-Schongau) getagt. Alle zehn stimmberechtigen Kreise und Dekanate des Diözesanverbandes sind durch insgesamt 42 Delegierte vertreten gewesen. Die Versammlung hat dieses Mal mit rund 55 Teilnehmern nahezu ein Rekordhoch erreicht.

 

Tobias Aurbacher (25) trat im Rahmen der Vollversammlung schweren Herzens von seinem Amt als Diözesanvorsitzender nach drei Jahren zurück. Der Sontheimer möchte sich zukünftig auf sein Studium der Religionspädagogik konzentrieren. Lebensmitteltechnologie-Studentin Julia Hack (23) aus der KLJB Ungerhausen wurde von den Delegierten erneut zur Diözesanvorsitzenden gewählt und übernimmt somit das Amt für weitere zwei Jahre. Zudem ist Michael Dorn, Biolandwirt, zum Vertreter der KLJB beim Bayerischen Bauernverband für zwei Jahre wiedergewählt worden.

 

Dem Versammlungsteil ging am Freitagabend eine spirituelle Nachtwanderung voraus, bei der die Jugendlichen sich auf dem Weg zur Kapelle auf dem Weichberg mit Bruder Klaus von der Flüe, dem Patron des Verbandes, auseinandersetzen. Beim Workshop am Samstagvormittag konnten die einzelnen Kreise und Dekanate Patenschaften für einzelne Zimmer des Landjugendhauses Kienberg übernehmen, indem sie individuelle Leinwände gestalteten. Die farbenfrohen Ergebnisse werden bis zur nächsten Voll­versammlung im Herbst an ihren vorgesehenen Platz aufgehängt.

 

Tobias „Auz“ konnte am Samstagabend unter dem Motto „Schlag den Auz“ sein Wissen rund um die KLJB und deren Mitglieder unter Beweis stellen. Dabei wurde deutlich: er kennt so viele KLJBler wie sonst wohl kaum einer. Während seiner Amtszeit lag Tobias vor allem der persönliche Kontakt zu den KLJBlern am Herzen. Besonders bei der „Gruppenkiste“, mit der die Diözesanvorsitzenden über ein Jahr lang die einzelnen Ortsgruppen des Verbandes besuchten, ist er Mitinitiator und treibende Kraft gewesen. Die Verabschiedung verdeutlichte, die KLJB lässt den sehr aktiven Netzwerker nicht gerne gehen. Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt er viel Anerkennung und Zuspruch.

 

Zudem wurde am Festabend neben dem scheidenden Vorsitzenden auch die langjährige und von den Mitgliedern sehr geschätzte Bildungsreferentin Silvia Bauer aus dem Verband verabschiedet. Silvia war elf Jahre für die KLJB tätig. In dieser Zeit war sie hauptsächlich für die Bildungsarbeit, aber auch einige Jahre für die Geschäftsführung, verantwortlich. Silvias Nachfolge trat bereits im Januar Christelle Winkler an, deren Arbeitsschwerpunkt auf den Schulungen und Fortbildungen für die KLJBler liegt.

 

Eindrücke von der Land - Leben - Luschud - Diözesanvollversammlung

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