Dafür steht die KLJB

"Die KLJB versteht sich als kirchlicher Jugendverband des ländlichen Raumes. Sie arbeitet verantwortlich mit an der Gestaltung des Lebens aus dem Geiste des Evangeliums" (Diözesansatzung §1)

In diesem kurzen Satz findet sich vieles wieder was unseren Verband prägt und trägt:

Jugendliche gestalten ihre Lebenswelt

Es ist uns wichtig, dass die Gruppen auf allen Ebenen ihre Belange selbstbestimmt regeln. Nur bei Bedarf und auf Wunsch schaltet sich die "höhere" Ebene (Kreis- oder Diözesanebene) ein. Dies ist nicht zuletzt deshalb so wichtig, weil jeder Ort und jeder Kreis sein eigenes dörfliches und regionales Umfeld hat, in dem er die gemeinsamen Ziele auf ganz unterschiedliche Art und Weise umsetzt. So hat die KLJB in ihren verschiedenen Gruppen auf den verschiedenen Ebenen viele verschiedene Gesichter, viele Aktionsformen und spiegelt somit die Vielfalt ländlichen Lebens wieder. In unseren Schulungen befähigen wir Jugendliche die Gestaltungsspielräume, die sich in ihren Gemeinden bieten, zu nutzen und Verantwortung für ihr Dorf und die Kinder und Jugendlichen dort zu übernehmen.

Teamarbeit und Gleichberechtigung

Um der Verantwortung unserer Mitglieder gerecht zu werden wird Leitung im Team wahrgenommen und Entscheidungen in der gemeinsamen Diskussion getroffen. Für die Durchführung werden Aufgaben transparent, gerecht und entsprechend den Fähigkeiten der Beteiligten verteilt. 

Entscheidungsgremien werden nach Möglichkeit paritätisch mit Männern und Frauen besetzt.

Pastorale Arbeit

Die KLJB versucht gemeinsam mit ihren Mitgliedern Kirche zeitgemäß in der Gesellschaft zu leben. Wir beteiligen uns am Gemeindeleben im Dorf indem wir Wallfahrten, Jugendgottesdienste und Bibelabende veranstalten. Wir suchen nach neuen Wegen jungen Menschen den Glauben in der heutigen Zeit erfahrbar zu machen.

Landwirtschaft und Dorf

Die agrarpolitische Arbeit  der KLJB hat im berufsständischen Sinne eine lange Tradition. Sie ist eine der Nachwuchsorganisationen des Bauernverbandes. Mit dem Strukturwandel im ländlichen Raum hat sich das Aufgabenfeld in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert und erweitert.

Die KLJB versucht, insbesondere durch den Agrarsozialen Arbeitskreis (ASAK), agrarpolitische Positionen in ökologische, sozialpolitische, internationale und Fragestellungen einzubinden und. In Zukunft werden Verbraucher(-schutz) eine zuhnemend wichtigere Rolle spielen.

Entscheidend ist für uns die Erhaltung kleinstrukturierter bäuerlicher Familienbetriebe und die Förderung eines sozialen und ökologischen Landbaus. Diesen Zielen tragen unsere verbandspolitischen Entscheidung und die Selbstverpflichtung zu einer nachhaltigen Lebensweise Rechnung.

Internationale Arbeit

Aus unserer christlichen Grundhaltung heraus streben wir ein solidarisches Miteinander der Menschen und Völker dieser Welt an. Unsere Ziele (Ernährungssouveränität, globale Gerechtigkeit, freie Gestaltung des individuellen Lebens) verwirklichen wir schon vor Ort durch kritisches Konsumverhalten.

In besonderem Maße setzen wir sie jedoch in der Partnerschaft mit der Landjugend CARYM der kenianischen Diözese Eldoret um:
Regelmäßige gegenseitige Besuche, Workcamps, aber auch die Unterstützung und Organisation von Hilfsprojekten sowie politische Einflussnahme werden von unserem Arbeitskreis Internationales (AKI) diskutiert und umgesetzt.

Wir setzen uns für gerechte Preise zugunsten der ErezugerInnen von Nahrungsmitteln und sonstigen Produkten ein und unterstützen den fairen Handel.